Hallo und Herzlich Willkommen.

 

Obwohl wir uns Ende April 2018 erst gegründet haben, berichtet die Thüringer Allgemeine fleißig über uns. Hier die letzten Artikel:

 

Neuer Spielplatz entsteht ab Januar

Artern. Der erst in diesem Jahr neu gegründete Verein „Wir für Artern“ hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die Spielplätze in der Salinestadt auf Vordermann zu bringen, wozu die Stadtverwaltung aufgrund klammer Kassen nicht in der Lage ist.

Nachdem auf dem Spielplatz am Geschwister-Scholl-Platz bereits spendenfinanziert ein neues Spielgerät aufgebaut werden konnte, sollten als Nächstes die Spielplätze an der Talstraße, am Borlachweg eine Kur erhalten und am Natur- und Kräutergarten ein Naturspielplatz entstehen. Jeweils 1250 Euro gab es dafür von der jährlich stattfindenden Fanta-Spielplatzinitiative im Herbst dieses Jahres, aufgestockt um eine Spende der Firma „Real Event“ nach dem Zwiebelmarkt.

„Wir befinden uns nun noch immer in der Planungsphase“, sagt Christin Jordanland, Vorsitzende von „Wir für Artern“. Die Maßnahmen am Borlachweg und in der Talstraße sind demnach bereits mit der Stadtverwaltung abgestimmt. „Am Borlachweg soll es nur kleinere Verbesserungen geben und an der Talstraße ein neues Spielgerät. Was den Natur- und Kräutergarten angeht, ist alles noch offen“, sagt Jordanland. In jedem Falle sollen die Arbeiten, abhängig vom Wetter, im Januar beginnen. Dabei sind alle Arterner zum Mithelfen eingeladen.

Patrick Weisheit 28.12.18
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Schiffsmast auf dem Scholl-Platz in Artern

Mit einem kleinen Fest wird in Artern ein Klettergerät in Betrieb genommen. Eltern sammeln Spenden und haben kräftige Unterstützer.

In der Arterner Innenstadt wurde gestern ein neues Klettergerüst in Gestalt eines Schiffmastes freigegeben, an dem sich Eltern mit Spenden beteiligten und dabei erhebliche Unterstützung von Bürgermeisterin Christine Zimmer und den Arterner „Brückenfrauen“ erhielten. Foto: Wilhelm Slodczyk
In der Arterner Innenstadt wurde gestern ein neues Klettergerüst in Gestalt eines Schiffmastes freigegeben, an dem sich Eltern mit Spenden beteiligten und dabei erhebliche Unterstützung von Bürgermeisterin Christine Zimmer und den Arterner „Brückenfrauen“ erhielten. Foto: Wilhelm Slodczyk

Artern. Kinderschminken, Tattoos für die Arme, Steine bemalen, Bratwurst, Getränke und Musik, dazu blauer Himmel und Sonnenschein – es war schon fast ein kleines Kinderfest, das die Arterner Vereine „Flöhchen“ und „Wir für Artern“ zusammen mit der Stadt Artern gestern am Geschwister-Scholl-Platz zur feierlichen Freigabe des neuen Spielgerätes auf die Beine gestellt hatten. Dieses hat etwas Piratisches, sieht aus wie ein Schiffsmast mit Kanzel und noch vor der offiziellen Eröffnung hatten es die ersten Kinder schon gekapert.

Die drei städtischen Kindergärten bereicherten die kleine Feier mit fröhlichen Liedern, während die Minis vom Turnverein in ihren schicken Kleidchen Tänze aufführten.

7000 Euro aus Spenden

Auch zahlreiche Einwohner waren zur Grünfläche auf dem Boulevard gekommen, wo die Organisatoren Tische und Bänke aufgestellt hatten und der Rost einen verführerischen Duft verströmte.

Auf 7000 Euro belaufen sich die Gesamtkosten für das neue Klettergerät, inklusive Aufbau. Mit besonderer Freude erinnerte Bürgermeisterin Christine Zimmer (CDU), die von Salzprinzessin Sarah III. begleitet wurde, an die Idee der „Flöhchen“-Eltern, die Spielgeräte am Geschwister-Scholl-Platz durch ein weiteres zu ergänzen, und wie sie dabei von dem gerade frisch gegründeten Verein „Wir für Artern“ unterstützt wurden. Spenden wurden fleißig zusammengetragen, die „Flöhchen-Eltern“ steuerten Erlöse ihrer Kleiderbasare bei. Und die Bürgermeisterin beteiligte sich sogar persönlich.

Statt Geschenken hatte sich Christine Zimmer zu ihrem runden Geburtstag Spenden für das Klettergerüst gewünscht und konnte den Eltern eine stattliche vierstellige Summe übergeben.

Die am Aufbau beteiligten Firmen Batzner Baustoffe (Steine), Galabau Jordanland(Aufbau) und Etzrodt (Borxleben, Kies) hätten sich ebenfalls äußerst großzügig gezeigt, berichtete die Bürgermeisterin.

Und dann sind da auch noch die „Brückenfrauen“. „Von den über 7000 Euro an Spenden haben sie das Meiste beigetragen“, bedankte sich die Bürgermeisterin herzlich bei Marlis Uhlig, Doris Eckardt, Ingeburg Blobner, Erika Pöhls, Sieglinde Schlichting und Marlies Heinz, denen ihr erstes Projekt, der aus Spenden finanzierte Ersatzneubau der Friedhofsbrücke, ihren Namen einbrachte. Später setzten sie ihr Werk mit der Kleinbahnbrücke fort und sind nun anscheinend der Geheimtipp in der Stadt, wenn es um Spendenfinanzierung geht. „Danke! Schön, dass es euch gibt“, wandte sich die Bürgermeisterin an die tüchtigen Spendensammlerinen. Sie hielt ihre Rede kurz und dann war der Schiffsmast auch endlich freigegeben.

Nun hoffen alle, dass das neue Klettergerüst in der Arterner Innenstadt gut angenommen wird und lange in einem guten Zustand bleibt. Am Geschwister-Scholl-Platz befindet es sich in Gesellschaft weiterer Spielgeräte sowie gemütlicher Sitzecken mit Bänken zum Entspannen.

„Die Idee war wirklich toll!“, freute sich die Bürgermeisterin am Rande. „Es belebt den Platz und ist ein kleiner Versuch, die Innenstadt mal wieder ein bisschen zu beleben.“

Kerstin Fischer 16.08.18
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Spielgerät wird eingeweiht

Artern. Das neue Spielgerät steht, Mitglieder vom Verein „Wir für Artern“ haben Wimpelketten gespannt. Heute wird um 15 Uhr zur feierlichen Einweihung mit Rahmenprogramm an den Geschwister-Scholl-Platz eingeladen. Es gibt Auftritte der Kindergärten und der Minis vom Turnverein, Kinderschminken und Malspaß. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Initiatoren der Veranstaltung sind die Stadt und die Vereine „Flöhchen“ und „Wir für Artern“.

TA 15.08.18
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Wanderung auf Borlachs Spuren

Artern. Der Verein „Wir für Artern“ lädt am Sonntag zum ersten Teil seiner Borlachwanderung ein. Start ist um 14 Uhr am Arterner Rathaus. Gegen 17 Uhr soll die etwa sechs Kilometer lange, ausschließlich barrierefreie Wanderung beendet sein. Gemeinsam sollen die Teilnehmer Geschichte erleben und miteinander ins Gespräch kommen, wünscht sich der Verein.

Kurzentschlossene können sich noch bis Freitag, 6. Juli, telefonisch unter (01 76) 82 10 32 43 oder per E-Mail an wirfuerartern@outlook.de anmelden.

TA 04.07.18
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Bewerbung soll in Artern zum Mitmachen motivieren

Verein „Wir für Artern“ plant Teilnahme am MDR-Wettbewerb. Als erstes Projekt sollen Spielplätze aufgehübscht werden

Auch der Spielplatz an der Hans-Christian-Göthe-Straße auf dem Königstuhl soll im Rahmen des Projektes verschönert werden. Foto: Sabine Stolze
Auch der Spielplatz an der Hans-Christian-Göthe-Straße auf dem Königstuhl soll im Rahmen des Projektes verschönert werden. Foto: Sabine Stolze

Artern. Der Bekanntheitsgrad des neuen Vereins „Wir für Artern“ nimmt in der Salinestadt zu. Dazu beigetragen hat auch eine Vorstellungsrunde, zu der alle Bürger der Stadt eingeladen waren. Daraus hat sich nun auch das erste Projekt entwickelt, dem sich die Vereinsmitglieder widmen wollen.

Etwa 30 Interessierte besuchten die Veranstaltung und kamen mit den Vereinsmitgliedern ins Gespräch.

Spielplätze auf Vordermann bringen

Ein erstes Projekt, dem sich die Vereinsmitglieder nun zuwenden wollen, ist gefunden. „Wir wollen zusammen mit der Stadtverwaltung ein Konzept für die Spielplätze in der Stadt erstellen und prüfen, welche noch gebraucht werden und welche noch modernisiert werden müssen“, sagt die Vereinsvorsitzende Christin Jordanland. Zur Unterstützung werde nun noch ein Arterner Architekt gesucht, der die Aktion ehrenamtlich unterstützen würde. In diesem Zusammenhang bereits angestoßen ist ein neues Spielgerät für den Spielplatz auf dem Boulevard. „Dort soll ein Klettergerüst in Form eines Schiffmastes aufgestellt werden. Derzeit versuchen wir noch, das restliche Geld für die Bodenbegrünung rund um den Mast aufzutreiben“, sagt Jordanland. Im Laufe des Juli soll das Spielgerät aufgebaut werden.

Bewerbung für Frühlingserwachen

Auch solle in Anlehnung an den Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ bald eine Kampagne entstehen, in der Ideen für die Zukunftsfähigkeit der Stadt Arterngesammelt und letztlich umgesetzt werden. „Hier würden wir gern auch ein eigenes Logo einsetzen, um den Wiedererkennungswert zu steigern“, sagt die Vereinsvorsitzende. Begrünt werden sollen künftig auch Beete und Kübel in der Stadt. Der Verein strebt eine Bewerbung für das „MDR-Frühlingserwachen 2019“ an und sucht nach Paten, die Kübel und Beete in der Stadt bepflanzen und im Anschluss auch pflegen möchten. „Wir hoffen, dass wir hier ein paar Paten finden, die ihre Stadt verschönern wollen. Dafür werden wir künftig auch zusammen mit der Stadt Blumenzwiebeln von Frühblühern sammeln“, erklärt Jordanland. Diese sollen dann im Herbst in einer großen Aktion gepflanzt werden.

Im Zuge dieser möglichen Bewerbung soll auch die Müll-Problematik in Artern(unsere Zeitung berichtete) angegangen werden. „Noch bis zum 29. Juni nehmen wir Hinweise von Bürgern entgegen, wo in der Stadt Mülleimer fehlen“, sagt Christin Jordanland. Diese Liste soll dann der Stadtverwaltung übergeben werden. Zudem will der Verein Aufklärung in Schulen und Kitas zum richtigen Umgang mit Müll leisten. Dazu zähle auch, dass kein Hausmüll in öffentlichen Mülleimern entsorgt werden darf und dass die Bürgersteige gemeinschaftlich sauber gehalten werden sollen. „Es geht uns dabei vor allem darum, Kinder früh für einen sorgsamen Umgang mit dem anfallenden Müll zu sensibilisieren und die Arterner allgemein dazu aufzurufen, mehr auf eine saubere Umgebung zu achten“, betont Jordanland.

Weitere diskutierte Themen der Veranstaltung waren der Zustand der Wege und Straßen in der Salinestadt, fehlende Wartehäuschen an Bushaltestellen und der Zustand des Bahnhofes. „Frau Zimmer und Frau Große von der Stadtverwaltung waren vor Ort und haben die Anregungen aufgenommen. In Sachen Straßenzustand in der Innenstadt liegt laut Frau Große die Hoffnung nach wie vor auf der groß angelegten Sanierung, die kommendes Jahr beginnen soll“, sagt Jordanland. Fehlende Sitzmöglichkeiten sollen kurzfristig dadurch geschaffen werden, dass Kuhlen in Baumstämme geschnitten werden. Aber auch Themen, die Jugendliche bewegen, wurden diskutiert. So soll in Abstimmung mit den Jugendlichen eine Möglichkeit für eine BMX-Strecke gefunden werden.

Mehr Informationen und Kontakt zum Verein unter www.wir-für-artern.de

Patrick Weisheit 27.06.18
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Verein stellt sich vor

Artern. Der in Gründung befindliche Bürgerverein „Wir für Artern“ präsentiert sich am Dienstag ab 19 Uhr in den Räumen der Volkshochschule in Artern. Dort sollen die Ziele des Vereins vorgestellt werden und Anregungen der Besucher für erste Projekte in der Salinestadt gesammelt werden. Vor Ort kann dann auch die Mitgliedschaft beantragt werden.

TA 15.06.18
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Sich öffentlich präsentieren in Artern

Am Tag der Vereine auf dem Gelände des Soleschwimmbades in Artern gibt es auch Informationsstände und mehrere Schauvorführungen.

Die Schauvorführungen kamen super an, hier die Arterner Kampfkunstschule. Foto: Wilhelm Slodczyk (6)
Die Schauvorführungen kamen super an, hier die Arterner Kampfkunstschule. Foto: Wilhelm Slodczyk (6)

Artern. Wie im vergangenen Jahr waren es über 30 Vereine, die am Samstag auf dem Gelände des Arterner Soleschwimmbades beim nunmehr 5. Tag der Vereine dabei waren, sich vorstellten, nicht nur mit Infoständen, sondern mit Vorführungen, bei denen zum Teil auch die Besucher mit einbezogen wurden.

Die Bedingungen waren bestens, weil man sich auf dem Gelände des Schwimmbades in der Natur präsentieren kann und die Besucher an diesem Tag beides locker verbinden können. Zu schauen, sich zu informieren, was es für eine große Vielfalt an Vereinen in der Stadt gibt – und bei den sommerlichen Temperaturen sich im Wasser zu erfrischen und Spaß zu haben. Mit Beginn der neuen Saison funktionieren auch die Pumpen und gibt es die Rutsche.

Das Erste, was beim Betreten des Badgeländes auffiel, war: Es kamen deutlich mehr Besucher als beim Tag der Vereine im vergangenen Jahr. Das freute den Veranstalter, den Kommunalpolitischen Stammtisch der Stadt Artern (dazu gehören die Fraktionen CDU, Linke und SPD) natürlich sehr. Und mit ihnen Bürgermeisterin Christine Zimmer(CDU).

Die Präsenz war groß, von A wie Aratora-Heimatverein, Arterner Turnverein, Angelverein und AC Germania (Ringer) über K wie Kampfkunstschule, Kanu- und Wanderverein sowie Kleingartenvereine bis hin zu W wie „Wir für Artern“ und der Opferhilfeverein Weißer Ring. Es gab auch Neulinge.

Über den Nachmittag verteilt standen mehrere Auftritte auf dem Programm, so vom Volkschor und dem Schalmeienorchester, den Tanzgruppen des Turnvereins, des DRK und Katastrophenschutzes, der Kampfkunstschule sowie des Hundesportvereins. Auch die Ringer zeigten einen Ausschnitt aus ihrem Training. Und die Arbeitsloseninitiative begeisterte mit einer Modenschau. Jeder ließ sich etwas einfallen. Für Spiel und Spaß war gesorgt. Premiere feierte der Handstandmarathon.

Mittendrin auf dem Gelände: „Wir für Artern“. Der Verein ist in Gründung und hat derzeit 20 Mitglieder. Der Name ist Programm. Am 19. Juni wird er sich um 19 Uhr in der Volkshochschule öffentlich vorstellen und freut sich über Anregungen und Ideen der Einheimischen. Am 8. Juli, die Uhrzeit steht noch nicht fest, wird zu einer geführten Wanderung auf dem Borlachwanderweg (6,5 Kilometer) ganz in Familie eingeladen.

Ingolf Gläser 11.06.18
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Der Vermüllung den Kampf ansagen

Arterns Stadtverwaltung und die Mitglieder des Bürgervereins wollen jetzt gemeinsame Projekte in Gang bringen

Am Helmfeld in Artern hat sich eine regelrechte kleine Mülldeponie gebildet. Foto: Patrick Weisheit
Am Helmfeld in Artern hat sich eine regelrechte kleine Mülldeponie gebildet. Foto: Patrick Weisheit

Artern. Nach wie vor hat die Salinestadt mit mehreren wilden Mülldeponien zu kämpfen. Im Zuge der Berichterstattung in unserer Zeitung hatten sich mehrere Leser gemeldet, die solche wilde Deponien gemeldet haben. Am häufigsten genannt wurde der Müll am Garagenkomplex am Königstuhl und der Müllberg an der Straße Am Helmfeld hinter dem Bahnhof.

Marcel Wagner hatte die Debatte um die Vermüllung in seiner Heimatstadt mit einer Veröffentlichung im sozialen Netzwerk Facebook neu angestoßen. Nun, da einige Wochen vergangen sind, sieht er erste positive Auswirkungen. „Der Müll am Autobahnzubringer wurde ja gleich am Tag nach der Veröffentlichung in der Thüringer Allgemeinen beseitigt. Das freut mich sehr“, betont Wagner.

An anderen Stellen, wie etwa in der Nähe von Pharmaplant, liege der Müll aber noch immer in der Natur herum. „Ich weiß auch, dass sich der neue Verein ‘Wir für Artern‘ in dieser Sache stark macht und mit der Stadtverwaltung zusammenarbeitet“, sagt Wagner. Auch habe die Stadtverwaltung um Bürgermeisterin Christine Zimmer (CDU) ein offenes Ohr für Vorschläge aus der Bevölkerung.

Kontakt zu Besitzer aufgenommen

Im Gespräch mit der Lokalredaktion sagt Ordnungsamtsleiterin Antje Große: „Generell ist es zur Unsitte geworden, dass die Leute ihren Müll einfach irgendwo am Straßenrand oder in der Natur entsorgen. Leider betrifft das ja nicht nur uns in Artern, sondern auch viele andere Städte und Gemeinden“. Die beiden wilden Deponien am Helmfeld und am Garagenkomplex seien ihr bekannt.

„Wir haben den Besitzer des Grundstücks am Helmfeld bereits informiert und Kontakt zu ihm aufgenommen. Da es aber nicht sein Müll ist und er angeblich mittellos ist, gestaltet es sich schwierig, hier eine Lösung zu finden“, sagt Große. Die Problematik am Garagenkomplex liege darin, dass hier Grundstücke der Stadt Artern und des Freistaates Thüringen aneinander grenzen und zunächst geklärt werden müsse, auf welcher Seite der Müll liegt. „Möglich ist auch, dass sich der Unrat über beide Grundstücke erstreckt“, meint Große.

Auch der sich noch in Gründung befindliche Verein „Wir für Artern“ hat sich der Problematik angenommen. „Wir sind im Gespräch mit der Stadtverwaltung, welche Aktionen wir angehen könnten“, sagt die Vorsitzende Christin Jordanland. Eine Idee sei, das Bewusstsein für Müll und Mülltrennung bei den Kindern zu wecken und eventuell auch eine Müllsammelaktion im Salinepark zusammen mit Kindern durchzuführen. Die Vereinsmitglieder möchten hier aber erst einmal die Informationsveranstaltung am 19. Juni abwarten, da sie sich dort noch Anregungen auch in dieser Sache aus der Bevölkerung erwarten. „Auch wenn ich mit meiner Familie privat spazieren gehe, fällt uns schon an so manchen Stellen der Müll auf“, sagt Jordanland.

Eine Sofortmaßnahme hat sie deswegen zusammen mit den anderen Vereinsmitgliedern bereits initiiert: „Wir sammeln Vorschläge aus der Bevölkerung dafür, wie man Mülleimer in der Stadt besser verteilen kann oder wo auch weitere aufgestellt werden sollten. Dies geben wir dann an die Stadtverwaltung weiter.“

Eine entsprechende Liste ­werde gerade angefertigt, und jeder könne seine Anregungen an die Vereinsmitglieder weiterleiten, die diese dann in die Liste aufnehmen.

Patrick Weisheit 06.06.18
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Verein möchte Arterner Gemeinschaftssinn stärken

„Wir für Artern“ möchte die Salinestadt projektbezogen voranbringen und Anlaufstelle für alle sein

Artern. Sie wollen ihre Heimatstadt lebenswerter für sich und ihre Kinder gestalten. Aus diesem Grund haben sich 14 Arterner zusammengetan und einen neuen Verein in der Salinestadt gegründet. Auch wenn die offizielle Anerkennung als eingetragener Verein noch aussteht, sprühen die Mitglieder vor Tatendurst.Christin Jordanland ist die Vorsitzende des neuen Vereins und erläutert die Idee zur Gründung: „Ich bin berufene Bürgerin für die CDU-Fraktion im Sozialausschuss der Stadt Artern. Dort hörten wir einen Vortrag über marode Spielplätze und wie man etwas dagegen tun kann. Danach kam die Idee, etwas für Artern aufzubauen.“

Potenzial der Stadt als Verein ausschöpfen

Als Verein könne viel für die Stadt Artern geleistet werden. Beispielsweise könne sich ein Verein um Fördergelder bemühen, die der Stadt sonst verloren gehen würden. „Wir haben uns sehr schnell auch mit den Ehrenamtlichen aus der Initiative Thinka getroffen, sie mit ins Boot geholt und nun Leute an Bord, die bereits Erfahrung in der Vereinsarbeit haben“, sagt Jordanland. „Wir sind einige junge Muttis, deren Kinder die selbe Kita besuchen und so miteinander ins Gespräch gekommen“, sagt die stellvertretende Vereinsvorsitzende Jennifer Flock. Durch die bewusst angelegte weite Streuung der Vereinsmitglieder könne man künftig auf viele Kontakte in und um Artern zurückgreifen, um künftige Projekte zu realisieren, sagt Flock.

„Wir wollen ein Verein sein, der für alle Arterner da ist. Deshalb haben wir bereits mit mehreren Personen gesprochen, sowohl mit Rentnern als auch mit Jugendlichen. Alle haben verschiedene Bedürfnisse, die wir uns anhören wollen, um dann Projekte zu entwickeln“, sagt Christin Jordanland. Dabei stehe das Gemeinwohl und der Gemeinschaftssinn im Vordergrund.„Jeder, der sich für Artern einsetzen will, kann gerne Mitglied bei uns werden“, sagt Jennifer Flock. Ab sofort nimmt der Verein auch Anregungen für interessante Projekte auf. „Jeder kann sich bei uns melden und wir schauen dann, was sich umsetzen lässt. Dabei werden wir auf die Fachkompetenz unserer Mitglieder setzen und entsprechend derer auch die Projektverantwortlichkeiten vergeben“, sagt Jordanland. Offiziell gegründet hat sich der Verein am 21. April. Er wartet nun noch auf die Anerkennung als eingetragener Verein, um dann vollends in seine Arbeit einsteigen zu können.Jetzt gelte es zunächst, Lobbyarbeit in eigener Sache zu betreiben und den Verein bekannt zu machen. „Dazu werden wir uns zum Tag der Vereine am 9. Juni im Soleschwimmbad mit einem eigenen Stand vorstellen und gern alle Fragen beantworten. „Wer an diesem Tag leider keine Zeit hat, uns zu besuchen, bekommt am 19. Juni noch einmal die Möglichkeit dazu. Dann werden wir uns ab 19 Uhr in den Räumen der Volkshochschule Artern noch einmal vorstellen“, sagt die Vereinsvorsitzende. Auch am Brunnenfest und dem Weihnachtsmarkt möchte sich der Verein beteiligen.Auch zwei Borlachwanderungen möchte der Verein am 8. Juli und 23. September in Artern ausrichten, um den Teilnehmern den berühmten Sohn der Stadt näherzubringen.

Weitere Informationen zum Verein gibt es im Internet unter www.wir-für-artern.de.

Patrick Weisheit / 15.05.18